Ihre Expertise verdient Gehör – wir geben Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen eine Stimme
Eine neue Interview-Reihe für Psychotherapeut:innen, Psycholog:innen, Psychiater:innen, Ärzt:innen und alle, die psychische Gesundheit täglich gestalten
Wer täglich mit psychisch erkrankten Menschen arbeitet, weiß: Die wirklich relevanten Erkenntnisse über die psychologische Versorgung entstehen nicht in Ministerien oder Statistiken. Sie entstehen in Praxen, Ambulanzen, Kliniken und Beratungsstellen. In den langen Gesprächen nach schwierigen Sitzungen. In den Beobachtungen, die sich über Jahre ansammeln. In dem Wissen, das erfahrene Fachkräfte tragen – und das viel zu selten öffentlich sichtbar wird.
Genau das wollen wir ändern. Mit einer neuen, bewusst kuratrierten Interview-Reihe geben wir ausgewählten Fachkräften aus Psychotherapie, Psychiatrie, Psychologie, Klinik und Forschung eine Plattform – um ihre Erfahrungen, Meinungen und Ideen in die öffentliche Diskussion einzubringen.
Was Sie davon haben – und was alle davon haben
Die Teilnahme ist für Sie vollständig kostenlos. Es geht darum, das kollektive Wissen der Fachcommunity sichtbar zu machen – mit dem klaren Ziel, die Qualität der psychologischen und psychiatrischen Versorgung in Deutschland zu verbessern. Jeder veröffentlichte Artikel ist ein Beitrag zu einer informierteren, substanzreicheren Fachdiskussion: für Kolleg:innen, die von Ihren Erfahrungen lernen können; für Patient:innen, die besser verstehen, was gute Versorgung ausmacht; für politische Entscheidungsträger:innen, die reale Praxisperspektiven brauchen.
Warum diese Interview-Reihe?
Die Debatte über psychische Gesundheit in Deutschland wird häufig von Verbänden, Kostenträgern und politischen Akteuren geführt. Die Perspektive derjenigen, die täglich an der Versorgungsrealität arbeiten, bleibt dabei oft unterrepräsentiert. Dabei sind es genau diese Stimmen, die für Kolleg:innen, Patient:innen, Angehörige und Entscheidungsträger:innen am wertvollsten sind – und die am meisten dazu beitragen können, die Qualität der Versorgung tatsächlich zu verbessern.
Eine Psychotherapeutin, die seit Jahren Menschen mit Depressionen und Angststörungen behandelt, hat andere Einsichten als ein Positionspapier. Eine Psychiaterin, die in einer unterversorgten Region praktiziert, sieht andere Realitäten als eine Bundesstatistik. Ein Traumatherapeut, der täglich mit Folgestörungen arbeitet, kennt die Lücken im Versorgungssystem aus einer Perspektive, die keine Hochrechnung einfangen kann. Diese Stimmen verdienen einen professionellen Rahmen und eine breite Leserschaft – nicht weil sie Öffentlichkeit suchen, sondern weil ihre Erfahrungen anderen Fachkräften, Patient:innen und Entscheidungsträger:innen helfen, bessere Entscheidungen zu treffen.
Wer kann teilnehmen?
Die Interview-Reihe richtet sich an alle Fachkräfte, die im Bereich psychische Gesundheit tätig sind – unabhängig von Karrierestufe, Praxisgröße oder institutioneller Zugehörigkeit. Gesucht sind Menschen mit echter Expertise und einer Perspektive, die es wert ist, geteilt zu werden.
- Niedergelassene Psychotherapeut:innen und Psycholog:innen
- Psychiater:innen und Ärzt:innen mit Schwerpunkt psychische Gesundheit
- Fachkräfte in Kliniken, Ambulanzen und Tageskliniken
- Forschende aus Psychologie, Psychiatrie und Neurowissenschaften
- Lehrende und Supervisor:innen in psychotherapeutischen Ausbildungen
- Fachkräfte in Beratungsstellen, Krisentelefonen und Notaufnahmen
- Expert:innen für Digitalisierung, Versorgungsforschung oder Gesundheitspolitik
Welche Themen sind willkommen?
Die Interview-Reihe ist explizit darauf ausgelegt, das gesamte Spektrum psychischer Gesundheit abzubilden – von der Grundlagenforschung bis zur Versorgungsrealität, von der Kindheit bis ins hohe Alter, von der Einzelpraxis bis zur psychiatrischen Klinik. Kein Thema ist wichtiger als ein anderes. Was zählt, ist die Tiefe der Perspektive und der Mehrwert für die Leserschaft.
Themen, die wir begrüßen – aber diese Liste ist ausdrücklich nicht abschließend:
- Depressionen, Angststörungen und weitere häufige psychische Erkrankungen
- Honorarsituation, berufliche Rahmenbedingungen, Versorgung und Gesundheitspolitik
- Traumafolgestörungen, Stress, Burnout und psychosomatische Beschwerden
- Persönlichkeitsstörungen, bipolare Störungen, Zwangsstörungen und psychotische Erkrankungen
- Essstörungen, Suchterkrankungen und Abhängigkeit
- ADHS, Autismus und Neurodiversität
- Psychische Gesundheit über die Lebensspanne (Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen)
- Psychotherapie, Diagnostik, Prävention und moderne Behandlungsansätze
- Forschung, wissenschaftliche Erkenntnisse, Digitalisierung und Innovationen in der psychischen Gesundheitsversorgung
- Ausbildung, Weiterbildung und Supervision
- Neuropsychologie
Kurzum: Wenn Sie im Bereich psychische Gesundheit arbeiten und ein Thema Sie bewegt, das Kolleg:innen, Patient:innen oder der Versorgungspolitik nützt, dann ist das ein willkommenes Thema für diese Reihe.
Wie funktioniert die Teilnahme?
Die Teilnahme ist so unkompliziert wie möglich gestaltet. Sie entscheiden, welches Format für Sie passt:
- Schriftliches Interview per E-Mail – Sie beantworten Fragen in Ihrem eigenen Tempo, in Ihrer eigenen Zeit.
- Telefoninterview – ein strukturiertes Gespräch von 30 bis 45 Minuten, das anschließend redaktionell aufbereitet wird.
- Videointerview – auf Wunsch auch als Videogespräch, dessen Inhalte als Textartikel veröffentlicht werden.
Auf Basis des Gesprächs oder Ihrer schriftlichen Antworten erstellt unsere Redaktion einen professionell aufbereiteten Artikel, der vor Veröffentlichung zur Freigabe an Sie zurückgeht. Sie behalten die vollständige Kontrolle über das, was veröffentlicht wird.
Was wird veröffentlicht – und was nicht?
Nach Ihren Wünschen können im Artikel erscheinen: Name und Berufsbezeichnung, Praxis oder Klinik, ein Foto sowie ein Link zu Ihrer Webseite. Alternativ kann das Interview vollständig oder teilweise anonym veröffentlicht werden, wenn sensible Themen oder persönliche Erfahrungen das nahelegen. Beides ist gleichwertig.
- Sichtbarkeit für Ihre Expertise in einer Fachcommunity aus Therapeut:innen, Ärzt:innen, Kliniken und Forschenden
- Reichweite über unsere Website, Newsletter und Social-Media-Kanäle
- Ein professionell redigierter Fachartikel, den Sie für eigene Kommunikation nutzen können
- Die Möglichkeit, Themen öffentlich anzusprechen, die Sie bewegen
- Einen konkreten Beitrag zur Verbesserung der psychologischen Versorgung
Warum nur ausgewählte Interviews veröffentlicht werden
Die Interview-Reihe soll qualitativ hochwertig und klinisch relevant bleiben. Deshalb wird nicht jede Anfrage automatisch veröffentlicht. Pro Monat erscheinen nur wenige Interviews – ausgewählt nach fachlichem Mehrwert, Themenrelevanz und der Tiefe der eingebrachten Perspektive.
Das ist bewusst so. Ein Artikel, der einem breiten Fachpublikum etwas Neues, Konkretes oder Nachdenkenswertes gibt, ist wertvoller als zehn oberflächliche Profile. Wenn Ihr Beitrag es in die Reihe schafft, können Sie sicher sein: Er hat einen Platz verdient.
Das Wissen, das in deutschen Praxen, Ambulanzen und Kliniken täglich entsteht, ist zu wertvoll, um in Akten und Berufsbiografien zu verschwinden. Diese Reihe ist ein Versuch, es sichtbar zu machen – und damit die Versorgungsqualität in der psychischen Gesundheit gemeinsam weiterzuentwickeln.
Jetzt Interesse bekunden – so geht es
Wenn Sie sich vorstellen können, an der Interview-Reihe teilzunehmen, senden Sie uns eine kurze Nachricht an info@idahealth.de. Bitte teilen Sie uns darin mit:
- Wer Sie sind und in welchem Bereich Sie tätig sind
- Welches Thema Sie einbringen möchten
- Warum dieses Thema aus Ihrer Sicht gerade relevant ist
- Welches Interview-Format für Sie in Frage käme
Kein formeller Bewerbungsprozess, kein aufwändiges Formular. Eine kurze, ehrliche Nachricht reicht. Wir melden uns innerhalb weniger Werktage zurück und besprechen mit Ihnen die nächsten Schritte.